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Malika

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321

27.11.2011, 10:54

also da muss ich mal widersprechen:


Also ich lebe in der Schweiz und lebe in einer gutsituierten Gegend... hier noooooo Chance mit Kopftuch ;)
Diese Gegenden wo man hier Kopftuchträgerinnen antrifft sind "leider" die stark ausländerlastigen Gebiete, die dann auch höhere Arbeitslosigkeit aufweisen und sozial Schwach sind... falls das bei euch anders ist freut mich das :rolleyes:


Hab keine Erfahrungen mit der Schweiz, aber so ganz anders als in D auf dem Land wirds ja nicht sein. Ich lebe auch auf dem Land (mit KT) und kenne viele KT tragende Muslimas, die in verschiedenen ländlichen Regionen D's wohnen und wir haben alle keine Probleme. Klar es gibt auch manche Leute, die anfangs schräg gucken, aber sobald man auf sie zu geht und sie merken, dass du deutsch sprichst, wandelt sich ihr Verhalten um 180°. Wir sind in den örtlichen Vereinen, da hat bislang noch kein einziger eine Frage wegen Kleidung oder Religion oder so gestellt. Wir sind da Mitglieder wie alle anderen auch.

-----
Als ich angefangen hab in diesem thread mitzulesen, hab ich meinen Mann gefragt, ob die Nonne, die er im Kiga in Ägypten hatte, ihn irgendwie religiös beeinflusst hat und er hat gemeint, nee in keinster Weise, sie war einfach seine Erzieherin. Also ich glaube, es kommt wirklich nicht auf die Kleidung drauf an, sondern auf die Arbeit sag ich mal, die ein Mensch macht, egal ob Muslima mit KT oder Nonne etc.
:salam: von Malika!


sarkara

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27.11.2011, 11:06

Das freut mich Malika :d3: ich selber habe nämlich auch null Probleme mit Kopftuchträgerinnen... nur kann ich nicht glauben dass man da so unbehelligt und nicht ausgegrenzt hier leben kann...

...tönt für mich halt einfach ein wenig nach "sich die Situation schönreden" so im Stil wie wenn eine 200 Kilo Frau sagt dass sie sich sauwohl fühlt und gar nicht anders sein will... :flagge: ... sorry...

Asyn

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323

27.11.2011, 11:16

Ich finde diese Diskussion immer noch ermüdend, da sich alle hier im Kreis drehen. Der eine mag es der andere nicht.

Ich denke es ist in Europa sehr an die Region gebunden. Hier in meiner Gegend haben Frauen mit Kopftuch wohl eher ein schweres Los gezogen, im Ruhrgebiet denke ich ist da etwas besser, weil es "normal" geworden ist. Hier sehe ich aller 2 Wochen mal eine Dame die Kopftuch trägt, mehr aber auch nicht. Sie bewegt sich damit offiziell als Randgruppe in der Öffentlichkeit und wird sich wohl hier dann auch so fühlen. Dementsprechend verhalten sich diese Damen auch anders, ebenso wie die Gesellschaft sich anders verhält.


Ich (bekennende Christin) finde die Reduzierung auf Kleidung, Stil, Aussehen und all diesen Faktoren einfach nur Menschenunwürdig. Fairer wäre es, wenn man sich im Alltag mit verbundenen Augen mit Menschen unterhält, weil man dann den Charakter oder die Kompetenz, Leistung oder sonstiges wahrnimmt, wenn man nicht zwanghaft den zwischenmenschlichen Kontakt sucht.

Es gibt Situationen wo ich verstehen kann, wenn das Kopftuch verboten ist, sollte aber auch angelehnt an die Emos, Gruftys, Punks und allen anderen "exotisch gekleideten" mit einem Maß gemessen werden. Wenn kein Platz für Individualität ist, dann bitte für alle.

Grüße
Asyn :flagge:
حاشا لى أن أفتخر إلا بصليب ربنا يسوع المسيح
غلاطية 14:6                





Malika

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324

27.11.2011, 11:17

sarkara, wenn du mir nicht glauben willst, ist es deine Sache. Aber ich bilde mir die Reaktionen der leute ja nicht ein...
Ich kann dir auch erzählen, dass ich negative Erfahrungen gemacht habe, aber eben nicht auf dem Land, sondern in der Großstadt (Ruhrpott), wo sehr viieele Muslime leben. Ich denke das kommt eben daher, dass die Leute dort auch eher schlechte Erfahrungen mit Muslimen machen als auf dem Land, wo es kaum welche gibt ^^ .
:salam: von Malika!


  • »Tin Shoki« ist weiblich

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325

27.11.2011, 11:19

Zitat

Hart gesagt: das Gesetz gilt für alle religiösen Symbole - aber rumheulen drüber und über "Diskriminierung" jammern tun nur Muslime


tja so sind wir eben. halten nicht die andere wange auch hin, damit man gleich nochmal drauf hauen kann. :whistling:

sonja, juden haben ihre eigenen schulen und die duerfen meist auch ohne probleme schaechten, sie leben oft in ihrer eigenen gesellschaft und da klagt niemand ueber parellelgesellschaft, weil die angst als antisemist bezeichnet zu werden ist zu gross. wuerde mich mal wundern was waere, wenn ein juedischer lehrer mit dem kaeppchen unterrichten wollte. waere das geschrei auch so gross? ziemlich sicher nicht, die juden haben eine grosse zahlungskraeftige lobby, mit denen will man es sich nicht verscherzen.

die anderen religionsgemeinschaften sind in der bevoelkerung wohl nicht so zahlreich vertreten wie die muslime die nun bereits in der 2./3. generation in europa leben. forderungen stellt eine gemeinschaft erst, wenn sie eine gewisse selbstsicherheit erreicht hat.rumheulen tun uebrigens nicht nur die muslime. es gibt auch sehr viele christen, die nicht auf das kreuz im schulzimmer verzichten wollen wegen "denen". es gab mal so einen fall in der schweiz, wo eine vater (kein moslem) das kreuz weghaben wollte. ihm kam so viel gegenwind entgegen, unter anderem auch morddrohungen, dass er umzog.
und wenn du schon so auf die neutrale schule pochst, was ist mit dem osterhasen, der ist fuer muslime naemlich ein symbol fuer das christliche osterfest, oder der tannenbaum fuer die weihnachten. diese dinge muessten ja dann auch aus den schulzimmern entfernt werden, oder ist das wieder was anders? nicht falsch verstehen, wegen mir muessen diese traditionen nicht abgesagt werden. ich frage mich nur gerade, wie neutral die schule wirklich ist. bastel zu ostern, bluemchen pfanzen zu pfingsten, guetzli backen im advent, weihnachstlieder zu weihnachten usw. neutral???

sarkara :salam: , das heisst ich darf mit kopftuch die schweiz betreten, solange ich keine aelteren herren auf dem land erschrecke? ich weiss doch schon, dass es fuer dich persoenlich kein problem ist. :f2:

ich hoere immer, wie tolerant und fortschrittlich doch die westliche welt ist und wie viel in dieser hinsicht aegypten noch zu lernen habe. meine tochter hat eine christliche schulleiterin an einer staatlichen schule. ohne kopftuch, versteht sich. sie leitet eine schule fuer vorwiegend muslimische maedchen. ist kein einzelfall und scheint kein thema hier zu sein. sollten die hier doch fortschrittlicher sein als gedacht?
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

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326

27.11.2011, 11:31


sonja, juden haben ihre eigenen schulen und die duerfen meist auch ohne probleme schaechten

Meiner Meinung nach ist Schächten barbarisch, mit dem Grundgesetz nicht vereinbar und sollte verboten werden, egal welche Religionsgemeinschaft es praktizieren will.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luna 2011« (27.11.2011, 11:32)


sonja

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27.11.2011, 11:43

Zitat

und wenn du schon so auf die neutrale schule pochst, was ist mit dem osterhasen, der ist fuer muslime naemlich ein symbol fuer das christliche osterfest, oder der tannenbaum fuer die weihnachten. diese dinge muessten ja dann auch aus den schulzimmern entfernt werden, oder ist das wieder was anders? nicht falsch verstehen, wegen mir muessen diese traditionen nicht abgesagt werden. ich frage mich nur gerade, wie neutral die schule wirklich ist. bastel zu ostern, bluemchen pfanzen zu pfingsten, guetzli backen im advent, weihnachstlieder zu weihnachten usw. neutral???


Sch Tin Shoki, das ist auch Kulturgut in Deutschland. Und manches davon kommt ursprünglich nichtmal aus dem Christentum. Übrigens hatte ich schon Klassen mit vielen muslimen Kindern - und da haben wir auch das Zuckerfest gefeiert, weil das für viele Kinder von Bedeutung war und die Kinder haben ihre Erfahrungen erzählt. Meine Zweitklässler hatten eine Unterrichtseinheit "Orient" mit Geschichten, Tanz, Länderkunde-Einheiten, Schrift usw.
Meine Güte, du tust ja gerade so, als würden Kinder aus anderen Ländern gar nicht berücksichtigt! Du vergisst, einer der wesentlichen pädagogischen Grundsätze heißt: "Die Kinder dort abholen, wo sie stehen!"

Aber zu all diesen Themen nehme ich als Lehrperson keine Position ein! Sachlich, neutral und gut ist es! Die Kinder gegenseitig erzählen sich genug - man ist da mehr Moderator als Lehrer.

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OrkussSchams

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27.11.2011, 12:46

mir ist beigebracht worden leistungen zu erbringen...an dem wurde ich gemessen.

trotz meiner kantonalen matura,bin ich mit nicht zu schade toiletten zu schrubben....wäre ich an den uni gegangen,hätte ich mir auch einen kleinen nebenjopp angenommen...

die möglichkeit habe ich dennoch....perspektiven was anderes zu machen habe ich.......ob ich es schaffe liegt an mein bemühen und leistungen die ich erbringe
Du hast mich wohl falsch verstanden. Ich wollte mit meinem Beitrag nicht ausdruecken, dass sich Muslima zu schade fuers putzen sind, sondern, dass mit zweierlei Mass gemessen wird. Man sagt, das Koptuch muss weg von der Schule, weil es nicht neutral sei und auf der anderen Seite laesst man das Koptuch eben doch dort, nur eben bei dem schlechter bezahlten Job. Genauso auch ist das Kreuz immernoch in bayrischen staatlichen Schulen und niemand schafft es ab, aber die Muslima als Lehrerin wurde abgeschaft. Das riecht ein wenig nach Rassismus, oder nicht?
Es ist nur so, dass Juden, Christen, Hindus etc. ihre Symbole nicht so vehement einfordern wie Muslime - deshalb ist das Kopftuch dauernd im Gespräch. Ich höre eben nichts von klagenden Juden und Hindus z.B., die ihre religiöse Kleidung an Schulen durchsetzen wollen.
Das liegt ja wohl daran, dass kaum Hindus und Juden unterrichten und sich deshalb bisher keiner ueber sie beschwert hat. Ueber eine Muslima hatte sich einige beschwert, haben sie raus geschmissen und sie ist vors Gericht gezogen, um ihr Recht auf Religionsfreiheit durchzusetzen.


Deutschland ist ein multireligioeser Staat. Staatliche Schule heisst also: Multireligioese Schule. Alle Religionen und auch Atheisten duerfen gleichberechtigt nebeneinander an der Schule sein, egal in welcher Position - solang wie niemand bei Schaden traegt. Alles andere ist diskriminerend.
Wie kann man ein Kind mit einem Kreuz oder Koptuch schaden? Ich sehe da keine Moeglich darin. Niemand wird gezwungen, selber eines von beiden zu tragen.
Ist es schlimm, wenn die Muslima kurz von ihrem Glauben erzaehlt: Ich bete 5x am Tag und glaube an Gott. Ich faste, um mit armen Menschen mitfuehlen zu koennen. Ich spende regelmaessig eine Almosensteuer.
Gerade die Spendenbereitschafft ist unter jungen Leuten sehr gering. Auch bei denen, die Geld haben. Ein bisschen mehr Naechstenliebe, die sie sich von der Lehrerin abgucken, keonnte da sicher nicht schaden.
Und den Islam mit den Zeugen Jehowas und aehnlichem zu vergleichen ist wirklich schwach. Ich kenne keine Muslima, die mich irgendwann einmal versucht hat, zu bekehren. Ich kenn auch keine Moslems, die an die religioese Gemeinschaft Geld zahlen muessen, das sich die Obersten in die eigene Tasche stecken.
Warum also ein Kopftuch verbieten?
"Wenn ich den Armen zu essen gebe, nennen sie mich einen Heiligen. Aber wenn ich frage, warum die Armen nichts zu essen haben, schimpfen sie mich einen Kommunisten."
Dom Hélder Câmara (1909-1999) Erzbischof

"Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nationen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."
Henry Ford

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bukur

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27.11.2011, 14:59

h

Zitat

mann kann halt nicht in eine gesellschaft zb aus arabien kommen in ch und sich die scharia wünschen......beispiel..... sollen wir jetzt pararelstrukturen schaffen....oder wie....?


wenn eine muslimin, so wie sie ist, mit ihrer ausbildung die sie hat was arbeiten moechte, dann will sie eine parallelgesellschaft schaffen, oder die scharia einfuehren? hoert mit dem schwachsinn mal auf. muss man immer mit extremen argumentieren. die wollen arbeiten, mehr nicht.

bukur, moechte muslimin eine parallelgesellschaft schaffen, dann wuerde die lehrerinn mit kopftuch auf eigene muslimische schulen hindraengen. tun sie ja aber nicht, sie wollen ja wie jede andere lehrerin arbeiten koennen. kann ja sein, dass die muslime in eine parallelgesellschaft gezwungen werden, schon mal darueber nachgedacht?



tin shoki....

im privat bereich gilt das privatrecht.....und ich spreche nicht über diese idee

also im privatem,können sie ja ihre religion ausüben...auch kopftucher tragen...aber im staatlichen institutionen müssen sie sich an die gesetzte,normen,halten...die gelten für alle...ausnahmen kann es da nicht geben...

und bis man lehrer/innen geworden ist,ist man solcher ideen bewusst,(ich und du sind keine lehrerinnen!)sollten sie?

wiele lehrer/innen die am pedagogischen institut als lehrer/lhrerinnen durchgehen,heisst nicht sie wären als solche geeignet.sie möchten das sein und nach dem aufwand,zeit,kosten,die sie aufgewändet haben,kann man denen schlecht sagen,geht und werdet schneider....(hat ein guter freund von mir der philosoph war und sein bester freund dekan gewesen ist am pedagogischen institut gesagt....hhhhhh)aber das ist eine anderes thema.....

ich habe mich zu der privatsphäre in der gesellschaft nicht geäussert!da gilt für die kopftuchtragenden das selbstbestimmungsrecht........ich selber meine auch nichts negatives über diese...ich kann dem menschen schlecht sagen oder belehren wie er/sie sich kleiden soll....ist deren sache in der privatsphäre...






meinst du es werden auf staatlicher ebene ausnahmen gemacht.....sicher nicht
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.Voltaire


Ehe: gegenseitige Freiheitsberaubung im beiderseitigen Einvernehmen.Oscar Wilde


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bukur

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330

27.11.2011, 17:06

ist zu erwähnen das das kopftuch ein religiöses symbol ist und im privatem stört der mich nicht.....aber im öffentlich-rechtlichen bereich schon....

zb..eine moderatorin..als person.wurde klar mit ihrer religiösen kleidung werbung machen dürfen für ihren glauben wenn sie es zur schau trägt.....(zb nonnen auch) für mich wäre das inakzeptabel im offentlich-rechtlichen bereich....in diesem bereich machen solche personen einen klaren religiöses und politisches statement....
inakzeptabel weil solche religiösen symbolen sind nich vereinbar mit dem religiösen neutralität des staates......


aus meiner sicht,hätte ich ab 18 eher diskriminierung und rassismus vor 17 jahren in meinem ursprungsland erfahren......ich hätte akademikerin werden können und hätte trotzdem keine stelle bekommen...auch einen eine putzstelle.......ich vertusche die wahrheit nicht und rede mir sachen schön......

fragt doch die eltern der migranten wie es denen so ergangen ist in deren heimat.......

sogar die arbeit als putzkraft,hätte mir einen menschenwürdiges leben ermöglicht.....
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331

27.11.2011, 17:14

nur ganz kurz... weil nonnen erwähnt wurden.. der vergleich hinkt ein bissi.. die nonnen und pfarrer tragen sowas wie berufskleidung.. es ist ihr beruf, bzw. berufung, und das ist für mich schon ein unterschied..

bukur

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27.11.2011, 17:17

ja aber in privaten institutionen...nicht im staatlichen....das muss man trennen..
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333

27.11.2011, 17:58

nun, die kirchenoberhäupter tragen immer ihre amtskleidung.. und so auch nonnen im staatlichen bereich.. aber das ist was anderes, als wenn "normalsterbliche" kreuz oder kopftuch tragen..

334

27.11.2011, 18:05

Mein Gott...

so langsam aber sicher kann man´s echt nicht mehr lesen...

Diskriminierung gibt es hier und in jedem anderen Land - betroffen sind aber nicht nur Muslime, sondern auch andere Gruppen von Menschen! Man wird es nie im Leben schaffen, dass diverse Menschen wegen irgendetwas von anderen Menschen komisch angeschaut oder auf sonstige Weise nicht nach ihrem Willen behandelt werden!!!
Ich möchte nicht leugnen, dass die ein oder andere Muslima hier vieleicht mal wegen ihrem Kopftuch negative Erfahrungen macht, oder nicht von jedem so respektiert wird, wie es es gerne hätte - so geht es aber nicht nur den Muslimas, sondern auch allen anderen Menschen!!!! So ist es im Leben! Wenn hier in Deutschland ein Kopftuch tragen möchte, dann muss ich mich eben damit auseinandersetzen, dass ich dann vieleicht nicht gerade als Lehrerin an einer staatlichen Schule arbeiten kann! Mein Gott, Verluste gibts immer...ganz salop gesagt - man kann nicht immer alles auf dieser WElt genaus so haben, wie man es gern möchte... Was mich stört oder diskrminiert, das ist für den andern richtig - dafür gibt es bestimmt auch mehr als eine Sache, die den Muslimen hier in Deutschland gefällt oder entgegengebracht wird und dafür manch anderen (Deutschen) stört! Wenn es so schlimm hier ist für all die Muslime, warum kommen dann immer mehr hier her?

Dass die Mehrzahl der Musliminnen putzen geht, anstatt vieleicht einem etwas anspruchsvolleren Job nachzugehen, dass liegt mit Sicherheit viel mehr an den fehlenden Sprachkenntnissen, fehlender oder niederer Ausbildung, fehlender Integration und Anpassung, als am Kopftuch!!

Ich persönlich habe nichts gegen Lehrerinnen mit Kopftuch - ich finde es ehrlich gesagt sogar ziemlich schwachsinnig, hier darüber zu diskutieren, ob Kreuze an der Wand oder das Kopftuch einer Lehrerin ein Kind in eine gewisse Religion drängen, oder in irgendeiner Weise negativ beeinflussen!! Völliger Schwachsinn!! Es kommt auch das Wesen der Lehrerin an, auf die Art der Führung des Unterrichts, ect... Würden manche Kinder von Kindesbeinen an mit den verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen vertraut werden, würden sie als Erwachsene vieleicht sogar ein wenig normaler, bzw offener mit diesen Themen umgehen können und nicht endlose Diskusionen wegen eines Kopftuches führen müssen!

Ich weiss, ich muss nicht in diesem Thread mitlesen, wenn es mir nicht gefällt...aber was soll man tun, wenn es seit nun mehr gefühlten 10Monaten ständig wieder an erster Stelle meiner Forumsseiter erscheint! Ich bin diese Diskusion so leid....gibt es keine schlimmeren Probleme auf dieser Welt als dieses Koftuch??? Mein Gott..... Man kann dieses Stück Stoff auch leicht als Vorwand nehmen..... :flagge:
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335

27.11.2011, 18:26

Mein Gott...

so langsam aber sicher kann man´s echt nicht mehr lesen...

Diskriminierung gibt es hier und in jedem anderen Land - betroffen sind aber nicht nur Muslime, sondern auch andere Gruppen von Menschen! Man wird es nie im Leben schaffen, dass diverse Menschen wegen irgendetwas von anderen Menschen komisch angeschaut oder auf sonstige Weise nicht nach ihrem Willen behandelt werden!!!
Ich möchte nicht leugnen, dass die ein oder andere Muslima hier vieleicht mal wegen ihrem Kopftuch negative Erfahrungen macht, oder nicht von jedem so respektiert wird, wie es es gerne hätte - so geht es aber nicht nur den Muslimas, sondern auch allen anderen Menschen!!!! So ist es im Leben! Wenn hier in Deutschland ein Kopftuch tragen möchte, dann muss ich mich eben damit auseinandersetzen, dass ich dann vieleicht nicht gerade als Lehrerin an einer staatlichen Schule arbeiten kann! Mein Gott, Verluste gibts immer...ganz salop gesagt - man kann nicht immer alles auf dieser WElt genaus so haben, wie man es gern möchte... Was mich stört oder diskrminiert, das ist für den andern richtig - dafür gibt es bestimmt auch mehr als eine Sache, die den Muslimen hier in Deutschland gefällt oder entgegengebracht wird und dafür manch anderen (Deutschen) stört! Wenn es so schlimm hier ist für all die Muslime, warum kommen dann immer mehr hier her?

Dass die Mehrzahl der Musliminnen putzen geht, anstatt vieleicht einem etwas anspruchsvolleren Job nachzugehen, dass liegt mit Sicherheit viel mehr an den fehlenden Sprachkenntnissen, fehlender oder niederer Ausbildung, fehlender Integration und Anpassung, als am Kopftuch!!

Ich persönlich habe nichts gegen Lehrerinnen mit Kopftuch - ich finde es ehrlich gesagt sogar ziemlich schwachsinnig, hier darüber zu diskutieren, ob Kreuze an der Wand oder das Kopftuch einer Lehrerin ein Kind in eine gewisse Religion drängen, oder in irgendeiner Weise negativ beeinflussen!! Völliger Schwachsinn!! Es kommt auch das Wesen der Lehrerin an, auf die Art der Führung des Unterrichts, ect... Würden manche Kinder von Kindesbeinen an mit den verschiedenen Glaubensrichtungen und Religionen vertraut werden, würden sie als Erwachsene vieleicht sogar ein wenig normaler, bzw offener mit diesen Themen umgehen können und nicht endlose Diskusionen wegen eines Kopftuches führen müssen!

Ich weiss, ich muss nicht in diesem Thread mitlesen, wenn es mir nicht gefällt...aber was soll man tun, wenn es seit nun mehr gefühlten 10Monaten ständig wieder an erster Stelle meiner Forumsseiter erscheint! Ich bin diese Diskusion so leid....gibt es keine schlimmeren Probleme auf dieser Welt als dieses Koftuch??? Mein Gott..... Man kann dieses Stück Stoff auch leicht als Vorwand nehmen..... :flagge:
:danke: ich denke ähnlich und schliesse mich deinen ausführungen gerne an.
ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass eine pädagogin - wenn sie denn eine gute ist - und daran haperts doch leider oftmals..... - nur irgendwelcher sichtbarer "glaubenszeichen" wegen eines in hinsicht des glaubens prägenden einfluss hat. vorausgesetzt natürlich, sie versucht nicht, die kinder in dieser hinsicht aktiv zu beeinflussen, also zu missionieren. auch ein kreuz an der wand stört m.e. nicht. es kommt doch wirklich auf andere sachen an. und ich bin ganz klar der meinung, dass die religiöse/glaubensmässige prägung hauptsächlich im elternhaus stattfindet. dort wird nämlich bestimmt, ob das kind getauft wird, in den kirchlichen unterricht geht, konfirmiert wird etc.
und - m.e. gehört das wissen um und über die verschiedenen religionen zur allgemeinbildung.
schliesslich und endlich haben doch die religionen / verschiedenen glaubensrichtungen unsere gesellschaft geprägt. und die menschen, die in unserer gesellschaft leben.

was das kopftuch anbelangt - ist absolut kein problem für mich.
die frage, welche ich in dieser hinsicht habe ist und bleibt einfach, dass ich nicht weiss, ob das die frau, die es trägt, wirklich freiwillig macht.
und das finde ich das problem.

enibas
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27.11.2011, 18:49

nun, die kirchenoberhäupter tragen immer ihre amtskleidung.. und so auch nonnen im staatlichen bereich.. aber das ist was anderes, als wenn "normalsterbliche" kreuz oder kopftuch tragen..


in lebe ja nicht in österreich in der schweiz....bei euch in östereich in die trennung vom staat ist und religion ist in össteriech ist nicht vollzogen....


Diese Privilegien sind zwangsweise mit Diskriminierung verbunden. Das sollte mit einer Demokratie und den demokratischen Grundrechten nicht vereinbar sein. Ein demokratischer Staat hat die Verpflichtung, sich Religionen und Weltanschauungen gegenüber neutral zu verhalten. Religion ist Privatsache und darf nicht dazu dienen, die Bevölkerung in AnhängerInnen staatlich anerkannter und nicht-anerkannter Weltanschauungen zu teilen. Laizität ist nicht nur die Beseitigung von Diskriminierung, sondern der beste Schutz der Freiheit für Religion und Weltanschauung überhaupt.
http://rigardi.org/2009/03/pressemitteil…t-und-religion/
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27.11.2011, 18:51

upss....

die trennung vom staat und religion ist in österrich nicht vollzogen...
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27.11.2011, 19:10

also in der regierung hat die religion nix zu suchen.. und auch in der schweiz treten die kirchenoberhäupter in ihren roben auf, soviel ich weiß.. und ich ich glaub nicht, dass in der schweiz die nonnen im öffentlichen dienst nicht ihre tracht tragen.. wobei sie meist in krankenhäusern schulen, kindergärten arbeiten.. wo anders hab ich nonnen eh noch nie gesehen..

aber egal.. das thema ist ja eine endlosschleife..

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27.11.2011, 21:27

im öffentlichem dienst?hhh in der schweiz nennt man den service public.........habe keine nonnen als angestellte gesehen....im privaten bereich schon, auch in der öffentlichkeit..aber nicht in eine staatliche institution....sie haben private einrichtungen..spitäler etc.....

in de sind die kirchen nicht direkt öffentlicher dienst...sind organisatorisch vom staat getrennt..und privatrechtlich geschützt....

ok, für mich ist es klar...
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