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24.08.2011, 16:09

Kopftuchfrage

[u]Hey Zicken !

Ich habe ein paar Fragen zum Kopftuch.

Was ist nun genau der Sinn und der Zweck ?
Geht es nur darum nach außen zu zeigen *muslim* ?
Sich zu schützen vor Blicken ?
Unattraktiv sein für die Männerwelt ?



[/u]

:sonne:

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24.08.2011, 16:43

Die BefürworterInnen des Kopftuches leiten die Verpflichtung der Verhüllung aus dem Koran ab. Sie berufen sich auf folgnede Suren:

Sure 24, Vers 31
Und sprich zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren, ihren Schmuck [d. h. die Körperteile, an denen sie Schmuck tragen; der Übers.] nicht offen zeigen, mit Ausnahme dessen, was sonst sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier auf den Kleiderausschnitt schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, es sei denn ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen Trieb mehr haben, den Kindern, die die Blöße der Frauen nicht beachten. Sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit man gewahr wird, was für einen Schmuck sie verborgen tragen. Bekehrt euch allesamt zu Gott, ihr Gläubigen, auf dass es euch wohl ergehe.
["Schmuck" wird häufig auch übersetzt als "Reize"]
["Kleiderausschnitt" wird häufig auch übersetzt als "Busen"]


Sure 24, Vers 60
Und für die unter den Frauen, die sich zur Ruhe gesetzt haben und nicht mehr zu heiraten hoffen, ist es kein Vergehen wenn sie ihre Kleider ablegen, ohne dass sie jedoch den Schmuck zur Schau stellen. Und besser wäre es für sie, dass sie sich dessen enthalten. Und Gott hört und weiß alles.


Sure 33, Vers 59
O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunter ziehen. Das bewirkt eher, dass sie erkannt werden und dass sie nicht belästigt werden. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig.

http://www.religion-online.info/islam/th…tuch-koran.html

http://www.religion-online.info/islam/themen/kopftuch.html

Und ein TV- Tipp: Mo. 29.08.2011 ab 22.35 h Arte- Schleierhaft- über die Kultur des Schleiers in Europa
Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nadine666« (24.08.2011, 16:44)


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24.08.2011, 16:47

Kleidungsvorschriften im Islam

In den islamischen Ländern ist die Kleidung von Muslimen so vielfältig wie die der Nichtmuslime in Europa. Durch die Minderheitensituation jedoch erscheinen viele Gläubige hier als "typisch muslimisch" gekleidet.

Vorbild Koran und Mohammed
Der Koran als autoritative Quelle islamischer Lebensführung kennt jedoch nur wenige konkrete Bekleidungsvorschriften. Demnach soll die Kleidung eines Muslim einfach und gepflegt sein. Allah habe den Menschen Kleidung gegeben, um sich gegen Hitze und Kälte zu schützen sowie die intimen Körperteile zu bedecken.
Mohammed gilt auch hier als Vorbild. Der Überlieferung nach hat er meist eine einfache Hose (sirwal) und ein langes Hemd aus Baumwolle getragen. Bei Gelegenheit schließlich trug er noch einen Mantel. Den Kopf bedeckte ein Turban, an den Füßen Sandalen.
Als Zeichen des Bekenntnisses zum Islam sowie der sozialen Zugehörigkeit spielte die Kleidung durch die Geschichte hinweg eine wichtige Rolle. Dabei wurden auch Gebräuche anderer Kulturen übernommen (z. B. Hose - sowohl für Männer als auch für Frauen, kurze Jacken, Kaftan). Im Zuge der westlich orientierten Reformbewegungen in den islamischen Ländern ab dem 19. und 20. Jahrhundert versuchten die Regierungen, traditionelle Kleidungsvorschriften zu unterbinden. Dies betraf in erster Linie die Kopfbedeckungen, und hier besonders die Verschleierung der Frauen. Im Umkehrschluss kann das Anlegen einer als für den Islam typischen Kleidung als bewusstes Zeichen der Orientierung am Islam angesehen werden. So haben bspw. oppositionelle demokratische Frauengruppen während der Zeit des Schah im Iran einen Schleier als Zeichen des Protestes getragen. Dies gilt umso mehr in Zeiten des islamistischen Protestes gegen autoritäre Regime in Arabien.
Für Muslime in westlichen Ländern wird hingegen - abgesehen von Muslimen, die islamistische Positionen unterstützen - die Kleidung als Symbol für eine neu gewonnene Identität als Muslime bedeutsam.

Bekleidungsvorschriften für Männer
Abgesehen von der oben bereits genannten Aufforderung, dass die Kleidung einfach und gepflegt sein soll und dass Mohammed auch hier Vorbildfunktion hat, kennt der Koran keine konkreten Bekleidungsvorschriften. In der Tradition ist überliefert, dass Männer keine Kleider aus Seide tragen sollen. Auch Schmuck soll nicht angelegt werden.
Einzig für das Gebet und für die Pilgerfahrt kennt der Koran Regeln. Für das Gebet gilt das besondere Gebot, dass die Kleidung ordentlich und sauber sein soll. Außerdem sehen es viele Muslime als Pflicht an, während des Gebets eine Kopfbedeckung zu tragen. Für die Pilgerfahrt sollen die Gläubigen eine Kleidung nach Art Mohammeds tragen: Um die Hüften geschlungene, weiße Leintücher (izar) und als Bedeckung für den Oberkörper ebenfalls ein umschlungenes weißes Leintuch (rida). An den Füße sind Sandalen oder flache Schuhe zu tragen. Der Kopf bleibt unbedeckt. Die einheitliche Kleidung während der Pilgerfahrt soll soziale Unterschiede verdecken und die Gemeinschaft der Gläubigen fördern. Zudem wird das Anlegen der Kleidung als Zeichen eines besonderen Weihezustandes während der Pilgerfahrt angesehen.

Bekleidungsvorschriften für Frauen
Was die Pilgerfahrt und das Gebet anbelangt, kennt der Islam keine besonderen Vorschriften für Frauen. Dies wird jedoch dadurch relativiert, dass Frauen nach der Tradition ohnehin besondere Kleidung tragen sollen, wenn sie in der Öffentlichkeit unterwegs sind.
Dies bezieht sich sowohl auf die Kleidung im engeren Sinne als auch auf die Kopfbedeckung. Beides zusammen lässt sich als Verhüllung beschreiben. Die Kleidung einer Muslima soll so weit geschnitten sein, dass die Körperkonturen nicht deutlich hervortreten. Darüber hinaus sollen sowohl der Oberkörper als auch die Haare bedeckt sein. Nach islamischer Lesart - wie sie auch im Koran niedergelegt ist - dient dies dazu, die Frauen vor allzu begierigen Blicken der Männer zu schützen und ihre Würde zu bewahren. Gleichwohl gibt es über die konkreten Anweisungen des Koran zur Verhüllung der Frauen unterschiedliche Ansichten. Auch regional bestehen in der Verhüllung der Frauen Unterschiede, und auch in bestimmten Berufen war es nicht üblich, eine Kopfbedeckung anzulegen.
Im Unterschied zu Männern ist es den Muslimmen jedoch gestattet, Schmuck zu tragen. Auch darf die Kleidung farbenfroher sein. In der Folge hat sich gerade auch in westlichen Ländern ein zunehmendes islamisches Modebewusstsein entwickelt, das unter Einhaltung der religiösen Vorschriften eine modische Kleidung anstrebt. Von eher traditionell orientierten Musliminnen und Muslimen wird dies jedoch abgelehnt.

http://www.religion-online.info/islam/themen/kleidung.html
Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust.

4

24.08.2011, 17:30

Dies bezieht sich sowohl auf die Kleidung im engeren Sinne als auch auf die Kopfbedeckung. Beides zusammen lässt sich als Verhüllung beschreiben. Die Kleidung einer Muslima soll so weit geschnitten sein, dass die Körperkonturen nicht deutlich hervortreten.(Gilt dies auch für Männer?) Darüber hinaus sollen sowohl der Oberkörper als auch die Haare bedeckt sein. Nach islamischer Lesart - wie sie auch im Koran niedergelegt ist - dient dies dazu, die Frauen vor allzu begierigen Blicken der Männer zu schützen und ihre Würde zu bewahren.

Demnach wäre Schminke & co. auch verboten ?

Eine aufgestylte Muslima in Kopftuch weckt mindestens soviel Begierde wie ich, wenn ich ungestylt auf die Straße gehe.

5

24.08.2011, 17:39

Die Kleidung einer Muslima soll so weit geschnitten sein, dass die Körperkonturen nicht deutlich hervortreten. Darüber hinaus sollen sowohl der Oberkörper bedeckt sein.



Ich bin zwar keine Muslima, aber habe dazu auch etwas:
Als wir bei der Familie meines :k60: waren, bekam ich von seiner Schwester bequeme Kleidung für zu Hause. Wir waren nur Frauen, Kind und mein Freund. Als der Mann der Schwester nach Hause kam, mußte ich mich wieder umziehen. Das Kleid, was ich nämlich bekam betonte das Dekolleté recht stark und war ziemlich kurz und hatte nur etwas breitere Träger.
Ehrlich gesagt, war das auch in meinem Interesse *rot werd* --> leider kein rotbäckiger Smiley hier vorhanden.



Wie sieht es mit Nagellack aus? Da ich aus beruflichen Gründen keinen Nagellack tragen darf, trage ich diesen gern im Urlaub. Was denkt man oder die Familie dann von mir?



Manchmal mußt du erst alles verlieren, um zu erfahren, für wen dein Herz wirklich schlägt!


Manchmal, wenn ich sage "Danke, mir geht´s gut", wünsche ich mir Jemanden, der sagt "Komm, erzähl mir die Wahrheit!"

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6

24.08.2011, 17:48

Wegen Nagellack:

Wenn man Nagellack trägt, dann wird das zum Problem bei der rutiellen Gebetswaschung, denn das Wasser kommt dann nicht auf die Fingernägel. Das ist der einzige Grund, wieso ich keinen mehr trage. Würde ich welchen zu bestimmten Anlässen tragen und damit das Haus verlassen, dann würde ich Handschuhe tragen.

Wegen Männer:

Für die gibt es auch Richtlinien, was die Kleidung angeht. So soll die Kleidung nicht den Boden berühren, darf nicht aus Seide bestehen (Gold ist für Männer auch Tabu) und ich glaube, all zu körperbetont soll es auch nicht sein.

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24.08.2011, 18:01

Ich hab eben das hier gefunden. Da sind alle Belege aus Quran und Sunnah dabei:

http://www.islam-pedia.de/index.php5?tit…r_Mann_und_Frau

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24.08.2011, 18:05

Ich hab eben das hier gefunden. Da sind alle Belege aus Quran und Sunnah dabei:

So was hatte ich vorhin gesucht, denn meistens vergessen die Männer, dass sie sich ebenso zu bedecken haben!
Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust.

9

24.08.2011, 18:08

Das stimmt leider. Viele Männer nehmen das bei sich selbst nicht ganz so ernst.
Tja, wohl eher 95 % der Männer. ABER auf der Seite meistens es bei der Frau VERLANGEN!
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24.08.2011, 20:08

elsbeth, du darfst nagellack tragen. du bist keine muslimin und hast das problem mit dem beten ja nicht. es geht ja nicht um den nagellack ansich, ägyptische frauen stylen sich zu hause auf für den ehemann und tragen dann nagellack und schminke. auch an der öffentlichkeit sieht man die eine oder andere frau mit nagellack. es denken sich dann nur alle, die hat gerade ihre tage und muss nicht beten, deshalb hat sie den lack drauf.

was die ägyptische familie aber immer zu schätzen weiss ist zurückhaltung in der öffentlichkeit, sei es betreffend der kleidung oder des verhaltens. alles was auffällig ist gibt grund zum gucken und tratschen und das wollen die ägypter vermeiden.
nagellack oder nicht musst du selber entscheiden, es kommt ja doch auch noch auf den menschen an, der ihn trägt.
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

Khalil Gibran, Der Prophet

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24.08.2011, 20:11

die hat gerade ihre tage und muss nicht beten, deshalb hat sie den lack drauf.

Naja, dann weiß ich wenigstens, wieso manche mich komisch angucken werden :whistling:

nagellack oder nicht


Habe gerade mit solch ganz dünnem Pinselchen den Namen meines Freundes auf einem Nagel in arabisch stehen. Für Leute, die es nicht lesen können, sieht es wie ne einfache Verzierhung aus.
Wollte eigentlich dann im Urlaub Nagellack auftragen und dann auf einem den Namen meines Freundes und auf dem nächsten den meiner Tochter und vielleicht noch meinen.
Mals sehen, wie es wird und ob ich es hinbekomme.



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12

24.08.2011, 21:18

Ich finde das schon verständlich. Manche tragen Kopftuch und dazu dermaßen figurbetonte Kleidung, dass man sich fragt, wie das denn zusammenpassen soll. Islamisch finde ich solche Kleidung nicht. ;)

LG krohni

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24.08.2011, 22:37

Nun ja, die Türkischen Frauen hier in DEU oder auch die jungen Ägyptischen Frauen in Ägypten sehen das etwas anders: sie sind sehr wohl islamisch und leben ihren Glauben, tragen aber enge Kleidung und ein Kopftuch, das zum Teil auch sehr viel bedeckt. Ich denke, das sind die ersten Befreiungsschritte oder der sogenannten Emanzipation der islamischen jungen Generation, denn keine dieser jungen Frauen würde ihr Kopftuch ablegen oder weite Kleidung tragen.

Es ist aber ein absoluter Fakt, daß sich die wenigsten Islamischen Männer einer der Religion verlangten Kleidungsrichtlinie unterwerfen, vieleicht zu Hause mit Käppi und Galabea und draußen mit engem Shirt und Short, aber die Ehefrau/Freundin sollte sich dann schon "islamisch" bedecken.

Obwohl die Frau im Islam viele Freiheiten hat, wird der Koran und diese wunderbare Religion "von den Männern" gelebt.
:winkewinke:

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24.08.2011, 22:49

Ja, da hast Du schon Recht, das stimmt. Meiner war über mehr als 1o Jahre ganz "offen" und dann begannen ganz langsam die Einschränkungen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, eine Ägypterin zu werden, aber so wie ich mir das vorgestellt hätte und nicht unter seinen "Regelments".
Aber er hatte nie eine richtige Arbeit und da hat das Elend schon begonnen und war am Ende unerträglich. Er hat sicherlich jeden Selbstrespekt verloren. Ich hoffe, er "baut sich wieder auf".
:winkewinke:

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24.08.2011, 22:50

das stimmt schon die moderne muslima trägt keinen Niqab mehr bzw viele nicht mehr
ich hab nichts dagegen wenn frau sich zB röhrenjeans anzieht und dazu tunika die denn
po verdeckt so würde ich es auch tragen aber ich kenne auch viele die haben ausschnitt
hüfthose wo ab und zu der bauch rausblizt oder mit rock über den knien und nackten beinen
davon rede ich..das geht einfach nicht ist mein persönliche meinung warum haare bedecken
wenn man den halben arsch sieht wo ist da der sinn?
Allah sagt: Mein Diener, solange du Mich anbetest und bittest vergebe Ich dir, was immer du getan hast. Mein Diener, auch wenn du zu Mir kommst mit Sünden, die das Gewicht eines Berges haben und auch wenn du zu Mir kommst mit so vielen Sünden , wie die Erde fassen kann, und wenn du Mir nichts beigesellst, so komme Ich dir mit genauso viel Vergebung entgegen..." (Sahih Buhary)

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24.08.2011, 23:25

Ich kenne viele (nicht nur Konvertierte), die von heute auf morgen ihr Leben geändert haben.

Ich glaube schon, dass man "plötzlich" erkennen kann, wie wichtig es ist, sich an gewisse Regeln zu halten. Die Angst vor Allah spielt da natürlich auch eine (wichtige) Rolle.
Genau so gibt es genügend, die religiös erzogen wurden und dennoch sich nicht nach der Religion richten.

Allah leitet Recht, wen er will und er leitet in die Irre, wen er will. Das muss und kann für uns nicht nachvollziehbar sein.

Ich möchte jetzt hier keinen falschen Eindruck erwecken. Nicht, dass man hier nun denkt, ich sei erzkonservativ. Wenn ich nicht gerade schwanger bin, dann trage ich auch schon mal weite Hosen und eine Tunika. Ich versuche nur, die Zusammenhänge zu verstehen.

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25.08.2011, 08:14

..tja, und dann frag ich mich, was ist das für ein gott, den ich fürchten muss, der mich nur liebt, wenn ich perfekt bin? er, der mich so geschaffen hat, wie ich bin.. eben unperfekt, mit einer menge an fehlern und fehltritten?? aber ich denke, dass diese Angst nur ein mittel der menschen ist.. (also der kirchenoberhäupte), verschiedene dinge durchzusetzen..

denn ich persönlich glaube nicht, dass gott oder allah, ein so böser ist.. und er liebt, was er erschaffen hat und wie er es erschaffen hat.. aber das ist wohl eher off topic.. und eine reine glaubensfrage.. (nochmal off topic.. dabei fallen mir die "gespräche mit gott ein".. )

so, nun zum eigentlichen thema.. war mit freunden in shram draussen.. waren auch viele junge ägpyterinnen unterwegs.. ja, verschlschleiert, bedeckt, so dass man keine haut sieht.. ABER man hat alles gesehen, wie gross der busen war, bei einer haben sich die BW durchgedrückt, die form des pos.. diese mädels haben mehr aufmerksamkeit auf sich gezogen, als wenn ich dort nackt gestanden wär..

und da kommt mir das kotzen über diese doppelmoral.. und mich bös anschauen, weil ich ein trägerkleidchen anhatte.. :motz: :e12:

lg petra

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25.08.2011, 08:57

aber das muss man genauso sehen wie in der schule

es gibt gewisse regeln..wie zB kein Kaugummi kauen, nichtim Gang rennen, Lehrer nicht beschimpfen, Nicht abschreiben
wenn man das macht wird man bestraft mit Strafarbeit, Protokoll, Hausordnung abschreiben, mitteilung, Verweis,...
je nach dem was du gemacht hast desto härter oder größer die Bestrafung. Und dadurch das man nicht nachmittags stunden mit strafarbeit
verbringen will versucht man solche dinge zu vermeiden und der Schulalltag ist gerecht und geordnet..das gibt der Direktor schulamt etc so vor.

Allah gab uns regeln die wir einhalten sollen um unser Leben besser zu meistern und die Gesellschaft geordnet ist..man versucht diese regeln ein
zuhalten und wird dafür belohnt wenn nicht wird man eben bestraft in diesem Leben so wie nach dem Tod. Man sieht das viele menschen diese Regeln nicht einhalten und auf der Welt Chaos, Krieg, Angst und Armut herrschen..Vielleicht sagen einige "warum lässt allah das zu?" naja er gab euch den Koran als ich will mal sagen Schulordnung aber er gab dir auch Verstand und ein eigenes Denken jetzt schickt er dich auf die Erde und du kannst entscheiden nehme ich das an und versuche es einzuhalten oder nicht. Der Mensch selber hat sein Leben in der hand entweder er versaut es oder er macht was draus.
Unser Leben auf der Erde ist wie eine große Prüfung entweder man besteht oder man fällt durch und nach dem Tod wird die Spreu vom Weizen getrennt und entweder belohnt oder bestraft ich finde das ist gerecht (warum soll ein Mörder ein belohnung bekommen??)

Das ist meine persönliche meinung und so kann ich es mir am besten erklären. Man kann darüber streiten und diskutieren wie man will.
Allah sagt: Mein Diener, solange du Mich anbetest und bittest vergebe Ich dir, was immer du getan hast. Mein Diener, auch wenn du zu Mir kommst mit Sünden, die das Gewicht eines Berges haben und auch wenn du zu Mir kommst mit so vielen Sünden , wie die Erde fassen kann, und wenn du Mir nichts beigesellst, so komme Ich dir mit genauso viel Vergebung entgegen..." (Sahih Buhary)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daisha« (25.08.2011, 08:58)


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25.08.2011, 09:07

tja.. und da fängt glaub ich das problem an.. viele religionen auf der welt, jeder sieht seine als die richtige an.. der andersgläubige handelt falsch in meinen augen, ich will ihn bekehren.. funktioniert nicht.. zorn.. krieg.. denn die meisten kriege haben als ursache das anders sein, das andersglauben..

wobei ich hier überhaupt nicht den islam angreifen will.. denn auch die christen waren ja um keinen deut besser.. das, was ich oben geschrieben habe, ist einfach allgemein gedacht.. weil eben jede religion und jedes land andere regeln hat, die in einer anderen religion viell. nicht ok sind.. den menschen fehlt ein einfach an toleranz und respekt.. allen religionen gegenüber.. ich glaub, den religionen an sich fehlt diese toleranz nicht, nur den menschen, die sie ausüben..

lg petra

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25.08.2011, 09:14

ich denke auch das wenn mehr toleranz da wäre und jeder jeden akzeptieren würde wie er ist gäbe es das nicht
man sagt ja auch bei den Christen: Liebe deinen nächsten..wenn sich nur jeder dran halten würde.

Ich respektiere jede religion solange sie mich und meine religion nicht angreift.
den auch ich erwarte den respekt mich als Mensch zu sehen egal welcher religion
ich angehöre welche haut- und haarfarbe ich habe

hab das nicht als angriff gesehn haha ich wollte nur sagen wie ich mir
das immer für mich erkläre vielleicht kann der ein oder andere
das dann besser verstehen :)
Allah sagt: Mein Diener, solange du Mich anbetest und bittest vergebe Ich dir, was immer du getan hast. Mein Diener, auch wenn du zu Mir kommst mit Sünden, die das Gewicht eines Berges haben und auch wenn du zu Mir kommst mit so vielen Sünden , wie die Erde fassen kann, und wenn du Mir nichts beigesellst, so komme Ich dir mit genauso viel Vergebung entgegen..." (Sahih Buhary)

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